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07.07.2015

"Wenn einer das schafft, dann die AWO Wendelstein"

Anbau an Wendelsteiner Mehrgenerationenhaus eingeweiht

Viel Lob zum Mut und Entschluss für den Anbau vor zwei Jahren und Glückwünsche zur gelungenen Erweiterung in Verbindung mit Geschenken erhielt die AWO Wendelstein jetzt anläßlich der Einweihung des Anbaus zur Betreuung einer Demenzgruppe in ihrem Mehrgenerationenhaus. Die Ehrengäste würdigten den AWO-Ortsverband dabei zudem als „Aushängeschild“ sozialer Arbeit mit allen Generationen. Die Einweihung wurde danach mit dem traditionellen Sommerfest fortgesetzt, in dessen Rahmen die vereinseigene Bauchtanzgruppe auftrat und die „AWO-Rockers“ die Gäste im Garten des MGH musikalisch in die 1960er Jahre entführten.

Angesichts der anhaltenden Sommerhitze freute sich Klaus Pusch als Vorsitzender der Wendelsteiner AWO bei der Einweihung über das Kommen unzähliger Ehrengäste und Freunde der AWO und übernahm zudem die Moderation der Feierstunde. Für die musikalische Begrüßung wie auch die weitere Umrahmung der Feier zwischen den Grußworten sorgte der Veehharfenchor der AWO unter der Leitung von Gabi Kohlert, der den Zuhörern sowohl Barockstücke wie auch „Amazing grace“ vortrug und für seine Darbietungen viel Beifall bekam. Das erste Grußwort der Feier oblag Hartmut Hetzelein als Vorsitzendem des AWO-Kreisverbands.      

Er würdigte das Mehrgenerationenhaus der Wendelsteiner AWO als „Unikat“ mit positiver sozialer Ausstrahlung über die Gemeinde Wendelstein hinaus. Der Kreisverband sei zudem nicht nur auf den AWO-Ortsverband mit all seinen Aktivitäten stolz, sondern besonders auch auf dessen Einrichtung, deren inhaltlich-gesellschaftliche Attraktivität jetzt durch den Neubau für die Betreuung einer Demenzgruppe noch mehr mit Leben erfüllt werde. Erst langsam nämlich werde die Demenz als Krankheit erkannt und wahrgenommen, die längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei, aber gern immer noch verdrängt werde.  

„Wenn einer das mit dem MGH-Betrieb schafft, dann die AWO in Wendelstein“

Der Kreisverband habe auch deshalb zuletzt den Anbau finanziell mitunterstützt, da sich die AWO-Spitze im Landkreis einig war, „wenn einer das mit dem Betrieb eines Mehrgenerationenhauses schafft, dann die AWO in Wendelstein“. Zugleich dankte Hetzelein der Gemeinde für deren ebenso kräftige Unterstützung des Ortsverbands seit Gründung des MGH’s in Kleinschwarzenlohe. Als „örtlichem Bauleiter“ des Ortsverbands bei Planung und Bau selbst des Anbaus wurde Achim Drobig neben dem Dank auch die Ehre zuteil, für die AWO Wendelstein den  symbolischen Schlüssel für den Anbau vom Kreisverband überreicht zu bekommen.    

Landrat Herbert Eckstein begann sein Grußwort mit einem Rückblick, auf die schnelle Entwicklung im Sozial- und Gesundheitssektor in den letzten Jahren in Bezug auf das jetzige Gesamtangebot der AWO Wendelstein in ihrem Mehrgenerationenhaus. Es habe sich gelohnt, dass der Landkreis damals 2007 bei der Auslobung der Mehrgenerationenhaus-Idee das Konzept der AWO Wendelstein unterstützt habe. Das vorbildliche Ergebnis lasse sich jetzt und hier sehen, so Eckstein, zumal auch immer mehr der Wandel in der Sichtweise von Krankheiten wie Demenz stattfinde und Demenz als Teil des Alterns beim Menschen gesehen werde.

Sach- und Geldspenden fürs AWO-MGH

Bürgermeister Werner Langhans dankte der AWO für ihr langjähriges Engagement als Sozialverband in der Gemeinde, dieser ehrenamtliche Einsatz sei beispielhaft und die Gemeinde wisse, was sie an „ihrer AWO“ vor Ort habe. Ein weiterer Dank von ihm galt daher dem Gemeinderat, der stets die Gemeindeverwaltung in ihrer Unterstützung der AWO bestärkt habe. Dass die AWO gut wisse, was alles hinter und mit dem Thema „Demenz“ steckt, werde deutlich, da die AWO Wendelstein zusätzlich die örtliche „Allianz für Demenz“ sowie deren Aktivitäten und Angebote bündele und öffentlich bekannt mache.

Weitere Gratulanten waren Wendelsteins Sparkassenleiter Mathias Bitterwolf, der zudem für die AWO eine Spende in Höhe von 500-, € übergab, sowie der Kleinschwarzenloher Schützenverein und die örtliche Feuerwehr. Deren Vorsitzender Bernd Blos und Kommandant Thomas Meier hatten als Geschenk einen Feuerlöscher mit dabei für die Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses. Den offiziellen Abschluss der Feier bildete eine gemeinsame Segnung durch Pfarrerin Sandra Schwarz-Biller und Gemeindereferentin Monika Zolbrecht: Unter dem Motto „Nehmet einander an“ verknüpften beide symbolisch mit den Gästen der Feier bunte Bänder als gemeinsames gesellschaftliches Netz für den Frieden.      

Nach der Einweihungsfeier und als Überleitung zum Sommerfest begeisterten vier Tänzerinnen der AWO-eigenen Bauchtanzgruppe die Mitglieder und Ehrengäste. Während für die Ehrengäste im Anschluss noch eine Führung durch den Anbau mit Erklärung der Nutzung der neuen Räume stattfand, begann auf der Terrasse und im Garten das Sommerfesttreiben. Neben ausreichend kulinarischer Verpflegung und Stärkung für die Gäste hielt eine Tombola für die Teilnehmer wertvolle Gewinne bereit und als Höhepunkt des Sommerfests entführten die „AWO-Rockers“ als weitere Gruppe des AWO-OV die Anwesenden musikalisch zurück in die wilden Zeiten der 1960er Jahre. (jör)