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02.02.2015

Vertreter des Kostenträgers besuchte Übergangseinrichtung

Bezirkstagspräsident Bartsch in Elbersroth zu Gast

Bereits seit mehreren Jahren besucht Bezirkstagspräsident Richard Bartsch im regelmäßigen Turnus Kommunen im Regierungsbezirk Mittelfranken. Neben dem Erfahrungsaustausch mit Bürgermeistern stattet Bartsch im Rahmen seiner Tour auch Einrichtungen vor Ort einen Besuch ab, für die der Bezirk Mittelfranken als Kostenträger zuständig ist. Sein Besuch in der Stadt Herrieden führte Bartsch dabei auch in den Ortsteil Elbersroth, in dem der AWO Kreisverband Roth-Schwabach e. V. im 25. Bestehensjahr eine Übergangseinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen betreibt.

Jährlich rund 650.000 Euro wendet der Bezirk Mittelfranken für die Einrichtung in 500 Seelen-Dorf Elbersroth auf, in dem psychisch Erkrankten oder Behinderten mittels verschiedener Beschäftigungs- und Arbeitstherapieangebote beim Übergang zurück in eine selbstbestimmte und selbstständige Lebensführung geholfen werden soll. Die Erfolgsquoten könnten sich hierbei sehen lassen, wie Einrichtungsleiter Jürgen Hofmann und die stellvertretende Kreisvorsitzende Christine Heller dem Bezirkstagspräsidenten erläuterten. "46 Prozent unserer Bewohner zogen 2014 ins Betreute Wohnen, 23 Prozent sogar in eine eigene Wohnung.", so Hofmann. Zahlen, die Bartsch sichtlich beeindruckten. Die Unterstützung von Einrichtungen wie Elbersroth erklärte er damit, "dass man sich auch dann um die Menschen kümmern muss, wenn sie aus einer geschlossenen Einrichtung wie dem Bezirksklinikum herausgekommen sind". Dem Kümmerprinzip versuchen die Beschäftigten in Elbersroth für ihre zwanzig Bewohner mit einem Bezugspersonensystem, nach dem jeweils ein Sozialpädagoge und im Verhinderungsfall dessen Vertretung einen Bewohner individuell betreuen. Im kleinen Herriedener Ortsteil Elbersroth sei die Einrichtung der AWO übrigens willkommen, erläuterte Hofmann dem Bezirkstagspräsidenten das gute Klima, das vor Ort herrsche. Nicht nur, dass viele Beschäftigte in der Nähe wohnten, auch werde der Saal der Übergangseinrichtung vom örtlichen Gesangsverein oder zu anderen Anlässen rege genutzt. In der Abgeschiedenheit des Ortes sahen Hofmann, Heller und Bartsch denn auch etwas Positives, biete er Betroffenen so doch auch einen beschützenden Rahmen.

Im Anschluss an die gemeinsame Diskussion führten die AWO Verantwortlichen Bezirkstagspräsidenten Richard Bartsch durch die Einrichtung. Dabei nutzte Bartsch auch die Möglichkeit, in der Arbeitstherapie das Gespräch mit den Bewohnern zu suchen. Zum Abschluss überreichte Bartsch der Einrichtung zum Dank für ihr Engagement ein kleines Präsent.