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03.10.2013

Nachwahl im Kreisvorstand

Hartmut Hetzelein neuer AWO-Kreisvorsitzender

Hartmut Hetzelein ist neuer Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes Roth-Schwabach. Nachdem der langjährige Vorsitzende Edgar Überall auf der vergangenen Sitzung des Kreisausschusses aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärte, wählten die Ausschussmitglieder den 56-jährigen Schwabacher Betriebswirt an die Spitze des 1400 hauptamtliche Mitarbeiter umfassenden Sozialverbandes. Neue Stellvertreterin im Vorstand ist Christine Heller.


Sozialen AWO-Gedanken nicht vergessen

Hetzelein stand bereits seit 2004 als Stellvertreter in der Verantwortung und führte die Geschäfte des Kreisvorstands in den letzten Monaten bereits kommissarisch. Hetzelein betonte in seiner Vorstellung, den mit Edgar Überall eingeschlagenen Weg fortsetzen zu wollen und erinnerte dabei insbesondere an die Verantwortung, die der Sozialverband als Arbeitgeber für seine Beschäftigten und deren Familien inne habe. Trotz aller wirtschaftlichen Zwänge dürfe der soziale Gedanke der AWO deswegen nie vergessen werden, appellierte Hetzelein an die Ausschussmitglieder. Neben der Stärkung des Ehrenamts, der Sicherstellung der wirtschaftlichen Stabilität des Sozialunternehmens benannte Hetzelein insbesondere auch eine engere Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen als Ziele seines zukünftigen Engagements als Vorstandsvorsitzender. Mit den bereits bestehenden Arbeitskreisen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und zur Personalentwicklung soll nach dem Willen des neuen Vorsitzenden Hetzeleins der hohen Arbeitsbelastung der Beschäftigten im sozialen Bereich und dem immer stärker werdenden Fachkräftemangel entgegen gewirkt werden.


Generationenwechsel bei Stellvertreter

Einen Generationenwechsel vollzogen die Kreisausschuss-Mitglieder bei der nötig gewordenen Wahl eines neuen Stellvertreters im Vorstand. Mit der 34 jährigen Christine Heller aus dem AWO-Ortsverein Wolkersdorf-Dietersdorf kommt eine junge Frau ins Leitungsgremium des Kreisverbandes, die als Diplom-Sozialpädagogin gerade im Bereich Kindertagesstätten und Jugendarbeit wichtige Impulse setzen kann. In ihrer Vorstellung skizzierte sie verschiedene gesellschaftliche Herausforderungen wie dem demographischen Wandel, die steigende Zahl von Arbeitnehmern mit Burn-Out-Symptomen oder dem Wandel des traditionellen Familienbildes. Hierauf müsse sich auch die AWO mit ihren sozialen Angeboten einstellen, so die neue stellvertretende Vorsitzende Heller. Weiterer Stellvertreter bleibt Thomas Bauer aus Rednitzhembach.