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12.12.2019

Kritisches Sozialstück

Benefizkabarett zugunsten der AWO Sozialstiftung Roth-Schwabach

Anlässlich des hundertsten Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt und des 40jährigen Jubiläums des AWO Kreisverband Mittelfranken Süd e.V. lud die AWO Sozialstiftung Roth-Schwabach Mitte November ins Rednitzhembacher Gemeindezentrum zu einem Benefiz-Kabarett mit Christine Rothacker ein. Die fernsehbekannte Kabarettistin gab dabei ihr sozialkritisches Musik-Kabarett „Auslaufmodell 4.0“ zum Besten. In den Benefizabend eingebettet war auch die Verleihung des Rosa Mihalka Stiftungspreis.

Christine Rothacker schlüpfte in verschiedene Rollen:  Als Renate Eisenpreis freut sie sich mit ihren stolzen 80 Jahren auf den letzten Arbeitstag und ihre Rente. Denn Renate glaubt immer noch: Wer anständig arbeitet, kann auch davon leben! Dabei lebt Renate zusammen mit Frau Klitscherowa in einer WG. Frau Klitscherowa hat einen bezaubernden polnischen Akzent, kümmert sich um Renates Gesundheit und renkt sie bei Bedarf wieder ein. Weitere Figuren sind der 45-Jährige Sohn Mike, der ausschließlich im Homeoffice arbeitet und die Erotikdarstellerin Beatrice.

Spendenerlös zugunsten der regionalen Seniorenarbeit

Der Spendenerlös ist –passend zum Thema des Stückes –für die regionale Seniorenarbeit des AWO Kreisverbandes Mittelfranken-Süd e.V. bestimmt und soll finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme an Angeboten ermöglichen.

Im Rahmen des Benefizkabaretts wurde auch der Rosa Mihalka Preis verliehen. Im zweijährigen Turnus, sollen besonders gute und innovative Projekte der Sozialarbeit gewürdigt, aber auch mit einer finanziellen Prämierung von 1000,- Euro unterstützt werden. Dieses Jahr wurden zwei Projekte ausgezeichnet.

Ein Preisträger ist das Gymnasium Feuchtwangens. Im Rahmen des Ethik-Unterrichts bzw. der Lehrplanthematik „Recht versus Unrecht“ widmete sich im Oktober 2018 die Klasse Q11 mit ihrer Lehrerin Dr. Barbara Haas der Frage Marie Juchacz sagen würde, wenn sie heute ans Rednerpult im deutschen Bundestag treten würde. Das Ganze wurde natürlich zeitgemäß in Form eines fünfseitigen Poetry-Slams aufbereitet. Ihren Slam verfilmte die Klasse anschließend und stellte das Video auf Youtube ein.

Der zweite Preisträger ist der Verein „So fremd? So nah? Verein für interkulturelle Begegnungen“ aus Weißenburg. Ziel des Vereins ist es Menschen mit unterschiedlichen religiösen oder kulturellen Hintergründen zusammenzuführen, Begegnungen und das gegenseitige Kennenlernen zu organisieren.

Mit seinen knapp 40 Mitgliedern und vor allem seinem großen Engagement leistet der Verein ganz im Sinne unseres AWO-Wertebildes Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz einen wichtigen Beitrag für die Integrationsarbeit in unserer Region.