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25.06.2015

Idealbeispiel für die AWO-Arbeit "für alle Generationen"

Anbau an die AWO-Kita Wendelstein eingeweiht

Zusammen mit vielen Ehrengästen der AWO, aus der Kommunalpolitik und den Eltern feierte der Wendelsteiner AWO-Kindergarten "Pfiffikus" jetzt die Einweihungsfeier für den Anbau zur Aufnahme von zwei Krippengruppen und verband diesen Anlass zugleich mit dem Sommerfest für den Kindergarten. Die Ehrengäste hatten für diesen Anlass neben Glückwünschen zudem für die Institution passende Geschenke dabei, die von den Kindern gleich freudig in Beschlag genommen wurden.

Nach der Begrüßung der Ehrengäste und der zahlreichen Besucher durch Kindergartenleiterin Susanne Wiedmann oblag Christine Heller vom AWO-Kreisverband Roth-Schwabach als stellvertretender Vorsitzender - der AWO-Kreisverband ist zugleich der Träger des Kindergartens - das erste Grußwort bei der Einweihungsfeier. Mit dem Wortspiel von "Pfiffikus" in Bezug auf "pfiffig=schlau" dankte sie dabei der Gemeinde Wendelstein für deren frühzeitige Weichenstellung schon vor gut 20 Jahren für ein umfassendes Kinderbetreuungsangebot durch verschiedene Institutionen, was sich jetzt für alle Beteiligten positiv bemerkbar mache. Dem AWO-Ortsverband Wendelstein dankte sie zudem für die gute Zusammenarbeit, hatte der Ortsverband doch während der Bauzeit der bisherigen Krippengruppe in seinem "Mehrgenerationenhaus" Obdach gegeben. Der Anbau habe sich, so Heller, gelohnt, da jetzt im Kindergarten sogar zwei Krippengruppen betreut werden können. Den Dank an alle Firmen und das ausführende Architekturbüro Kollischon verband sie abschließend mit der Bitte an die Eltern um etwas Verständnis für die Situation der Erzieherinnen und ihrer beruflichen Lage, schließlich sei deren Arbeit die "unersetzliche Basis" für die gute Gesamtarbeit in den Kindergärten.

Grundlagen für die jetzige gute Kinderbetreuungsplätze-Situation 1991 geschaffen

Bürgermeister Werner Langhans dankte in seinem Grußwort vor allem auch seinem Amtsvorgänger, Altbürgermeister Wolfgang Kelsch, für dessen frühzeitige wie weitsichtige Weichenstellungen und Entscheidungen mit und im Gemeinderat, wodurch Wendelstein heute im Landkreis eine Spitzenstellung bei den Angeboten für die Kinderbetreuung habe. "Dieser Anbau ist die gelungene Abrundung für das Gesamtangebot des AWO-Kindergartens, dessen Anfänge 1991 mit der benachbarten Jegelscheune gemacht wurden" betonte Langhans und erinnerte auch an den Beginn des jetzigen Anbaus im Jahr 2012. Als weiterer Ehrengast erinnerte Landrat Herbert Eckstein an die wegweisenden Entscheidungen im Gemeinderat 1991 zur Einrichtung des AWO-Kindergartens und wünschte vor allem den Kindern eine schöne Zeit in dieser Einrichtung, da die schon im 19. Jahrhundert ursprünglich entstandene Idee, "Kindergärten" für die Jüngsten einzurichten diesen von Anfang auch einen guten Start ins spätere Leben generell geben sollte. Zwischen den Grußworten bereicherten die zwei Krippengruppen die Feier zudem zur Freude der Ehrengäste und zahlreichen Eltern um zwei Tanzvorführungen, die viel Beifall erhielten.

Idealbeispiel für die AWO-Arbeit "für alle Generationen"

Seinen Dank an die Gemeinde für die gute Zusammenarbeit mit dem hiesigen Ortsverband und dem Kreisverband Roth-Schwabach verband Landesvorsitzender Dr. Thomas Beyer mit dem hier sichtbaren Beweis, dass die AWO ein Sozialverband "für alle Generationen" sei mit gesellschaftlichen Angeboten für Kinder bis hinauf ins hohe Alter. Etwas Wehmut schwang im Grußwort von Klaus Pusch als Vorsitzendem des AWO-Ortsverbands mit, hatte er doch ein gutes Jahr lang die bisherige Krippengruppe als Gast im "Mehrgenerationenhaus" und verband diese Lösung mit einigen schönen bleibenden Erinnerungen. Die inzwischen zwei Krippengruppen lud er deshalb als Geschenk zu einem besonderem Nachmittagsprogramm ins "Mehrgenerationenhaus" ein. Als leitender Architekt und für das verantwortliche Architekturbüro übergaben zudem Hans-Georg Kollischon und Oliver Kelsch symbolisch einen "Hausschlüssel" an Kindergartenleiterin Susanne Wiedmann. Den Abschluß der Feier bildete eine gemeinsame Segnung des Anbaus durch Vikar Martin Kraus und Pfarrer Michael Kneißl, bei deren Liturgie der Text über Jesus und die Kinder im Mittelpunkt stand. Ein Rundgang für die Ehrengäste durch den Anbau leitete danach zum Sommerfest über.