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19.10.2017

Eine starke Frau mit klaren Positionen

Juso-Bundesvorsitzende zu Gast

Sie gilt für viele als das Gesicht einer jüngeren, weiblicheren und nicht zuletzt linkeren SPD – Die TV-bekannte Bundesvorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation „Jusos“, Johanna Uekermann. Die im Frühjahr zudem zur stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden gewählte Niederbayerin war der politische Ehrengast eines dreitägigen Treffens, zu dem der AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd traditionell einmal im Jahr rund 120 Haupt- und Ehrenamtliche einlud. In einem kurzweiligen Interview führte der AWO-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Sven Ehrhardt, der Nachwuchspolitikerin auf den Zahn. Neben sozialpolitischen Themen diskutierten sie dabei auch über den Neuaufbau der jüngst in Straucheln geratenen SPD. Uekermann plädierte dabei für eine Rückbesinnung auf ursozialdemokratische Themen. Teil dieser „erneuerten sozialdemokratischen Erzählung“ müssten beispielsweise ein Systemwechsel in der Rentenpolitik, welcher endlich für ein gesichertes Auskommen im Alter sorge, aber auch eine wirkungsvolle Bekämpfung der immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen Arm und Reich sein. Für ihre deutlichen Worte und klaren Positionen bekam die 30-jährige Niederbayerin nicht nur lang anhaltenden Applaus, sondern aus den Händen der beiden stellvertretenden AWO-Kreisvorsitzenden Christine Heller und Thomas Bauer auch ein Bildmotiv der AWO-Gründerin Marie Juchacz überreicht. „Eine starke Frau, wie du es auch bist“, verabschiedete der AWO-Kreisvorsitzende Hartmut Hetzelein den politischen Ehrengast zurück nach München.