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28.04.2014

AWO bietet Entlastung für Angehörige

Tagespflege in Hilpoltstein nimmt Betrieb auf

Drei Jahre nach der Eröffnung ihres Hilpoltsteiner Soziale Kompetenz Zentrum hat der AWO Kreisverband Roth-Schwabach e.V. Anfang März seine Tagespflege in der Burgstadt in Betrieb genommen. Bis zu zwölf Besucher werden hier zukünftig von examinierten Pflege- und Betreuungskräften tagsüber betreut und schaffen so eine wichtige Entlastung für die betroffenen Angehörigen.

Die ersten Senioren nutzen bereits das Angebot der Tagespflege, wo sie von 08:00  Uhr bis 16:30 Uhr bis zu fünf Tage die Woche betreut werden. Aber auch die Buchung einzelner Tage oder verkürzter Zeiten sei problemlos möglich, erklärt der Leiter des Hilpoltsteiner Soziales Kompetenz Zentrum, Frank Krebel. Für gewöhnlich werden die Besucher von ihren Angehörigen gebracht und geholt, durch eine Kooperation mit einem örtlichen Taxi-Unternehmen sind aber auch Fahrdienste möglich. Die Kosten für die Tagespflege trägt bis auf einen geringfügigen Eigenbetrag die Pflegeversicherung.

Zielsetzung der Einrichtung sei es laut Krebel, den Betroffenen einen möglichst langen Aufenthalt in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, gleichzeitig durch die phasenweise Betreuung auch für eine Entlastung der betreuenden Angehörigen zu sorgen. „Dabei wird ein großes Augenmerk auf den Erhalt der Fähigkeiten der Besucher gelegt“, erklärt Krebel. So stehen Zeitungsrunden, Bastelarbeiten, Gedächtnistrainings und einfachere Koch- sowie Backtätigkeiten auf dem Tagesprogramm. Mit einem gemeinsamen Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken sind die Besucher rundum versorgt, auch für die Einnahme von Medikamenten, Lösung pflegerischer Probleme oder bei Toilettengängen unterstützen die vier ausgebildeten Mitarbeiter. Bei Bedarf können die Tagespflegegäste sich auch in unseren Ruheraum zurückziehen und dort in einem der Ruhesessel oder in einem Bett ausspannen. Für die Zukunft sind auch Spaziergänge, beispielsweise zum nahen Stadtweiher oder in die Gartenanlagen des Pflegeheims geplant.

Durch die räumliche Integration in das Soziales Kompetenz Zentrum mit Pflegeheim würden sich laut Krebel wichtige Synergien ergeben. So könnten auch die Bewohner des Betreuten Wohnens bei Interesse und freien Kapazitäten die Tagespflege nutzen, Pflegeheim- und Tagespflegebesucher würden sich bei gemeinsamen Festlichkeiten wie beispielsweise der bald anstehenden Maitanz-Feier näherkommen. „Besuchern der Tagespflege kann durch die Nähe vielleicht auch die Angst vor einem möglichen späteren Heimaufenthalt genommen werden“, so Krebel. Interessierte Angehörige und potentielle Tagespflegegäste können die Räumlichkeiten der Tagespflege jederzeit nach Absprache besuchen, auch das Buchen von einzelnen Schnuppertagen ist möglich.