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06.07.2015

"Angebot jetzt bunt wie ein Regenbogen"

Doppelfeier in der AWO-Kita Büchenbach

Gleich doppelten Grund zur Freude hatte vergangenes Wochenende die AWO Kindertagesstätte Regenbogen in Büchenbach. Nicht nur, dass die Einrichtung unter der Trägerschaft des AWO Kreisverbandes Roth-Schwabach e. V. ihr 20-jähriges Bestehensjubiläum feiern durfte. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste, Kinder und Eltern wurde auch der Krippenanbau offiziell eingeweiht.

Dabei hatten die rund 90 Kinder aus Kindergarten und Krippe ein buntes Programm für ihre Gäste zusammengestellt. So präsentierten sie gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen einige Lieder und Tänze, bevor sie sich an verschiedenen Spielstationen und in der Hüpfburg austoben durften. Als "Hausherrin" blickte die stellvertretende Kreisvorsitzende Christine Heller in ihrem Grußwort auf die 20-jährige "Erfolgsgeschichte" der Betreuungseinrichtung zurück und freute sich, dass mit dem pünktlich zum Jubiläum fertig gestellten Krippenanbau "ein weiteres Kapitel" hinzukommt. Mit dem erweiterten Angebot in der Einrichtung, das von der Krippe über den Kindergarten bis hin zur Schulkinderbetreuung reiche, werde die Kindertagesstätte ihrem Namen nun gerecht: "Bunt wie ein Regenbogen". In ihren Dank schloss sie neben der Gemeinde Büchenbach und der Elternschaft auch ausdrücklich die Beschäftigten mit ein, die sich mit viel Herzblut für die Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder einsetzen. Büchenbachs Bürgermeister Helmut Bauz freute sich, dass mit der Krippenerweiterung an den AWO-Kindergarten seine Gemeinde nun über ausreichend Kapazitäten verfüge, um dem steigenden Bedarf nach Betreuungsplätzen gerecht zu werden. Insgesamt habe der Anbau 1,1 Millionen Euro gekostet, woran sich neben der Gemeinde auch der AWO-Kreisverband und der Freistaat Bayern beteiligt haben. In seinem Grußwort warf Bürgermeister Bauz auch einen Blick in die Zukunft. So werde auf einem angrenzenden Grundstück eine Wohn- und Förderstätte für Menschen mit Behinderungen entstehen. "Eine ideale Nachbarschaft zur AWO-Kita", freute sich Bauz mit Verweis auf den Inklusionsgedanken. Landrat Herbert Eckstein erinnerte an das Umdenken, das in der Gesellschaft in Bezug auf Kindergarten- und Krippenplätze stattgefunden habe und beschwor gleichzeitig die Bedeutung professioneller Kinderbetreuung: "Hier erwerben sich die Kinder Fähigkeiten, die sie später ansonsten nicht mehr erlangen können". Auch der örtliche AWO-Vorsitzende Edgar Überall gratulierte zur "Doppelfeier" und übergab Einrichtungsleiterin Angela Sierl im Namen seines Ortsvereins eine Spende in Höhe von 500 Euro. Bevor die beiden Geistlichen Pfarrer Dr. Christian Löhr und Diakon Thomas Bucka der AWO-Kindertagesstätte den kirchlichen Segen spendeten, erläuterte der Architekt der Baumaßnahme, Michael Gsänger, die Intention im Raumkonzept der Einrichtung. So entstand als "Herz des Anbaus" eine Halle mit offenem Küchenbereich, in der sich auch neben Frühstück und Mittagessen das Leben der Krippengruppen abspiele. Bei einem anschließenden Sektempfang konnten sich Eltern und Ehrengäste selbst ein Bild von den neuen Räumlichkeiten machen.