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Wohnformen

Die Wohnformen in unserem Haus bauen aufeinander auf und sind Teil des Behandlungskonzeptes.

 

Stationäres Wohnen

In unseren modernen Doppel- und Einzelzimmern, jeweils mit separater behindertengerechter Nasszelle, werden 60 chronisch alkoholkranke Menschen stationär betreut. Wir verfügen über zwei offene Bereiche mit insgesamt 40 Plätzen und einen beschützenden Bereich mit 20 Plätzen. 

Jeder Wohnbereich ist mit einem Aufenthaltsraum mit Küchenzeile und einem Raucherzimmer ausgestattet. Über einen Aufzug lassen sich alle Wohnbereiche problemlos erreichen. 

Die Mahlzeiten werden in unserer Großküche zubereitet und im großen Speisesaal eingenommen. 

Im offenen Wohnbereich wird ein entsprechendes Maß an Eigenverantwortung (z.B. Nutzung und Umgang mit Ausgang) erwartet. 

Die Aufnahme im beschützenden Bereich erfolgt mit richterlichem Unterbringungsbeschluss. 

In allen Wohnbereichen bietet unser multiprofessionelles Team eine ganzheitliche, ressourcenorientierte Betreuung der Klienten an. Eine betreuende Versorgung rund um die Uhr ist dabei gewährleistet. Ärzte und Psychiater halten regelmäßig Visiten für die Bewohner im Haus ab. Sprechstunden und Termine bei Fachärzten in der Umgebung werden kontinuierlich genutzt.

Unsere Teams arbeiten nach einem Bezugspersonensystem, das heißt, jeder Bewohner hat eine feste Bezugsperson, die individuell für den Bewohner zuständig ist und alle wichtigen Fragen mit ihm zusammen regelt. Eine individuelle und gezielte Therapieplanung zusammen mit dem Bewohner und die grundsätzliche Bereitschaft zur Abstinenz ist Grundlage für die Teilnahme am therapeutischen Angebot.

Soziotherapeutische Angebote in den Wohnbereichen wie Gesprächsgruppen, in denen suchtbezogen und sozialkompetenzfördernd gearbeitet wird, Einzelgespräche (Biographiearbeit, individuelle Zielvereinbarungen) und pädagogisch betreutes Leben in der Gemeinschaft  bilden den Alltag für unsere Bewohner. Dazu kommen Krisenintervention, Rückfallbearbeitung und Kooperation mit Betreuern und Angehörigen. 

Strukturierte Angebote für die Lebenspraxis (z.B. Einkaufstraining, Kochgruppen, Waschen der eigenen Wäsche etc) gehören ebenso zum Lernprogramm wie die aktive Gestaltung der Freizeit und reintegrative Maßnahmen. Dazu gehören unterschiedliche Sportangebote, Billard, Kegeln, Theater- und Kinobesuche sowie Ausflüge in die Umgebung und vieles mehr. 

Ziel ist dabei unter anderem auch eine mögliche Hinführung zu betreuten Wohnformen.