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Rollentausch 2018

Bereits zum achten Mal beteiligte sich unser Cronheimer Therapiezentrum diese Woche an der "Aktion Rollentausch". Prominenter Hospitant war in diesem Jahr der Gunzenhausener Sparkassen-Vorstand Jürgen Pfeffer.

An verschiedenen Arbeitsstationen lernte der Banker ganz praktisch die Betriebsabläufe unserer Einrichtung, vor allem aber auch die dahinterstehenden Bewohner und Beschäftigten, kennen. Nach getaner Arbeit lud er unsere Klienten prompt zum baldigen Gegenbesuch ein. Wir sind gespannt, ob sie ebenfalls mitarbeiten müssen.

Sparkassen-Vorstand Jürgen Pfeffer bei der Arbeit in der Küche, beim Töpfern in der Ergotherapie und im Gespräch mit Arbeitstherapiemitarbeiter Bernd Schlicker

Neues Fahrzeug für die Bewohner

Die Bewohner und Mitarbeiter des Therapiezentrums freuen sich über einen neuen Bus, gefördert durch die Aktion Mensch. 

 

 

Rollentausch im Schloss

Vorstand der Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen Burkhard Druschel bei der Arbeit in der Küche

Vorstand der Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen beim siebten Rollentausch

Schürze, Kochmütze und Handschuhe. Von einem Sparkassenvorstand darf ordentliche Kleidung schließlich erwartet werden. Und diese stellte die Küche des Therapiezentrums Schloss Cronheim Burkhard Durschel zu seinem Rollentausch gern zur Verfügung.

Die „Aktion Rollentausch“, entstanden aus einer Idee des Forums Soziales Bayern, wird von der Freien Wohlfahrtspflege Bayern durchgeführt.  

Der Name „Aktion Rollentausch“ ist Programm: In Form einer Hospitation geben soziale Einrichtungen Gästen aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen die Möglichkeit, soziale Arbeit und Pflege in der Praxis kennen zu lernen. Die sozialen Einrichtungen können so auf die personellen, finanziellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der sozialen Dienste und Einrichtungen aufmerksam machen, für die Qualität sozialer Arbeit und Pflege werben und für die Lebensumstände der Menschen, die von sozialen Einrichtungen betreut werden, sensibilisieren. Die „Aktion Rollentausch“ bietet die Chance, Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Arbeit der Einrichtungen zu schaffen.   

Die „Aktion Rollentausch“ hat also letztlich das Ziel, einen positiven Meinungsbildungsprozess zugunsten „des Sozialen“ in Bayern zu fördern.

Bereits neunmal fand die  Aktion "Rollentausch" statt, bei der Politiker, Vertreter der Wirtschaft und Kostenträger des Sozialbereichs aus ganz Bayern eingeladen sind, einmal die Perspektiven zu wechseln und sich anzusehen, wie das "soziale Bayern" ausschaut, wenn man darin arbeitet.  

Das AWO-Therapiezentrum nahm heuer bereits zum siebten Mal an der Aktion teil. Zuvor hatten schon  der Chef der AOK Bayern, Dr. W. Platzner, Bürgermeister a.D. J. Federschmidt, Bürgermeister Fitz, MdL M. Westphal, Landrat G. Wägemann, CSU Fraktionschef Pappler und Raiffeisenbankvorstand J. Gempel, Bezirkstagspräsident Bartsch und seine Stellvertreterin, Christa Naaß, ebenso wie AWO Vorstand Thomas Bauer und Polizeidienststellenleiter Eckert an der Aktion mitgemacht.

Dieses Jahr fand die Aktion Rollentausch jedoch außerplanmäßig statt, da von Seiten der Organisatoren 2017 kein offizieller Rollentausch vorgesehen war. So etwas hält jedoch das Therapiezentrum nicht auf. Hier ist man Widerstände gewohnt und wächst mit Ihnen so Heimleiter Frank Genahl. Es wäre schade, auf solch eine tolle Aktion zu verzichten, deswegen gehen wir gerne vorneweg.

Für Burkhard Druschel war es der erste Rollentausch. Beim "Rollentausch" sollen Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit für die Bedeutung und den Wert der sozialen Arbeit sensibilisiert werden. Sie lernen die Bedürfnisse der betreuten Menschen und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort von einer ganz anderen Seite kennen.

Burkhard Druschel lernte in Cronheim nicht nur die Einrichtung kennen, er musste auch direkt mit anpacken.   

Der Hospitant wusste vorab nicht was auf ihn zukam. Umso grösser war dann auch bei Druschel die Überraschung, da Heimleiter Genahl in gleich in verschiedenen Bereichen mit  einsetzte. So musste er in der Küche das Salatbuffet vorbereiten, nahtlos Einblick in die Ergotherapie nehmen, den sozialen Dienst im ambulanten Betreuten Wohnen begleiten, danach den stationären Sozialdienst beim Gruppengespräch beobachten und zum Abschluss in der Holzwerkstatt mit arbeiten. Zwischendurch gab es immer wieder Kontakte zu Heimleiter Genahl, um Verfahrensabläufe im Hause zu erläutern.

Keine Berührungsängste hatten die Bewohner des Therapiezentrums mit dem Sparkassenvorstand in Kontakt zu treten und so ergaben sich schon während der Einarbeitung erste Gespräche.

Morgens pünktlich zur Arbeit zu erscheinen und das regelmäßig, bzw. nachmittags im Speisesaal mit anwesend zu sein, das ist für die chronisch alkoholkranken Bewohner des Therapiezentrums keine Selbstverständlichkeit, sondern musste und muss von vielen erst wieder mühsam gelernt werden. Das stößt nicht überall auf Wohlwollen, viele wehren sich anfänglich gegen den geregelten Alltag, wollen sich nicht einbringen. Doch auch wenn sie anfänglich gegen ihren Willen da sind, so erkennen die meisten doch sehr schnell, welche Chance sich ihnen im Therapiezentrum bietet.

Der zweite Teil des "Rollentausches" fand  am Nachmittag im Sozialdienst und in der Holzwerkstatt statt. Dort wurde Druschel u.a. in die inspirierende Welt des Modellbaus inmitten der Bewohner eingeführt, durch welchen das Therapiezentrum überregionale Bekanntheit erlangte. Dort erlebte er erste Eindrücke des Arbeitsalltages von Bewohnern der Arbeitstherapie, deren eigen produziertes Angebot unterschiedlichster Waren auf regionalen Märkten angeboten wird.

Die Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt zählt 60 stationäre Betten und stellt zusätzlich bis zu 20 ambulante Plätze für ehemalige Bewohner  in der Umgebung zur Verfügung. Die Plätze sind immer restlos belegt, so F. Genahl. Das zeigt auch, wie sehr das soziotherapeutische Setting notwendig ist.

Therapiezentrumsleiter Frank Genahl kann dem "Rollentausch" nur Gutes abgewinnen: „Denn was Menschen sehen, erfahren und erleben, das bleibt ihnen im Gedächtnis, ist authentisch, kann sie unmittelbar berühren. Das persönliche Gespräch mit Mitarbeitenden und Klientinnen und Klienten soll bei den Gästen Verständnis für die Belange der betreuten Menschen und der Einrichtung schaffen, es soll helfen, Vorurteile und Ängste abzubauen“.

Im AWO Therapiezentrum Cronheim wird seit der Eröffnung im Oktober 1999 das Ziel verfolgt, chronisch alkoholkranken Menschen bessere Lebensbedingungen zu schaffen und eine größtmögliche Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Über eine durch Vertrauen geprägte Beziehung zum Betreuungspersonal, Motivierung und psychische Mobilisierung zur Überwindung sozialer Ängste soll eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft erfolgen.

Für viele, die ins Schloss einziehen,  ist dies die letzte Chance, die allerletzte Möglichkeit zur Umkehr. Wer hier ankommt, hat nach laut Heimleiter Genahl schon alles probiert, um im Leben wieder Fuß zu fassen und ist genauso oft gescheitert.  

Daher sind viele Bewohner froh, den Anschluss ans Leben wieder gefunden zu haben.

Frank Genahl bedankte sich ausdrücklich bei Burkhard Druschel, die schöne Tradition des Rollentausches in Cronheim fortgesetzt zu haben. Für das nächste Jahr hat sich im Übrigen schon Druschels Vorstandskollege Jürgen Pfeffer angekündigt.

Burkhard Druschel bei Sägearbeiten im Modellbau

4. Platz beim Fußballturnier in Diespeck

Erntedankmarkt in Wald am Altmühlsee

Kirchweihumzug Gunzenhausen im September 2017

Kunst trifft Musik 2017

Projekte der Modellbauwerkstatt 2016

Im Jahr 2016 wurden im Rahmen der Arbeitstherapie in der  Modellbauwerkstatt zwei größere Projekte fertiggestellt und den entsprechenden Stellen übergeben.

Über mehrere Monate arbeiteten die Bewohner an einem aus Buchenholzbausteinen gefertigten Modell eines Römerkastells. Gemeinsam mit einer Bodenplatte und einem die Spielzone abtrennenden Schutzzaun wurde dieses im Rahmen einer kleinen Feierstunde an die Stadt Gunzenhausen übergeben. Zukünftig haben örtliche Vereine die Möglichkeit, das Baustein-Modell zu entleihen und ihre Festlichkeiten so um eine weitere Kinderattraktion zu bereichern.


Begeisternder Kinderspaß - Römerkastell aus Buchholzbausteinen

Für den Limes-Infopoint in Theilenhofen wurde in etwa einjährig andauernder Kleinstarbeit das Theilenhofener Römerkastell, in der Antike Iciniacum genannt, sowie das Römerbad und Theater im Maßstab von 1:140 nachgebaut. Das Modell wurde im September 2016 durch die Einrichtungsleitung Frank Genahl im Rahmen der Eröffnungsfeier des Limes-Infopunktes an den Theilenhofener Bürgermeister Helmut König übergeben. Zukünftig haben Besucher im Infopunkt die Möglichkeit anhand des Modells nachzuempfinden, wie die gesamte Anlage um 100 n. Chr. in etwa ausgesehen hat.



Römerkastell Theilenhofen inkl. Bad und Theater

Verbrauchermesse "Regio 1" - wir waren dabei!

Wir waren auf der Regio 1 mit unserem Stand vertreten und der AWO Ortsverein Cronheim e. V. bot sein beliebtes Armbrustschießen für Kinder an.

Link zur Seite der Regio 1

 

 

Modellausstellung im Ansbacher Bezirksrathaus

Unter dem Motto "Die Welt in Miniatur" war im November/Dezember 2015 die  Ausstellung der detaillierten und maßstabsgetreuen Modelle historischer Gebäude der Region, unter ihnen das Hofgartenschloss Gunzenhausen, das Steindecker-Haus Bechhofen oder die Synagogen Schopfloch und Cronheim im Ansbacher Bezirksrathaus zu sehen.

 

 

Staatspreis für AWO Therapiezentrum Schloss Cronheim

Die ehemalige Cronheimer Synagoge nach ihrer Renovierung

Der AWO Kreisverband Roth-Schwabach und sein Therapiezentrum Schloss Cronheim wurden mit dem  "Staatspreis 2015 - Dorferneuerung und Baukultur" ausgezeichnet. Damit würdigte das bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Bemühungen des Wohlfahrtsverbandes um die Sanierung der ehemaligen Synagoge im Cronheimer Ortskern.

Mit dem Preis zeichnete Staatsminister Helmut Brunner insgesamt 13 Projekte aus, die landesweit als Vorbilder für die ländliche Baukultur zur Nachahmung anregen sollen. Neben der fachlichen und konzeptionellen Begleitung durch die zuständigen Fachbehörden wurden die Preisträger im Rahmen der Dorferneuerung auch finanziell unterstützt. Die Sieger waren von einer Fachjury aus fast 2.000 Projekten ausgewählt worden, die in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen der Dorferneuerung mit mehr als 21 Millionen Euro bezuschusst wurden. Die Mittel sind nach Aussage Brunners gut angelegt, denn: „Die Dorferneuerung verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, fördert Attraktivität und Innenentwicklung der Dörfer, reduziert den Flächenverbrauch und stärkt die regionale Wertschöpfung.“ Die Preisträger leisteten laut Brunner einen wertvollen Beitrag zur der Stärkung der regionalen Identität der Dörfer.

Mit der Restaurierung der 1816 errichteten ehemaligen Synagoge beendete der AWO-Kreisverband einen jahrzehntelangen Verfalls des 1938 von den Nazis geschändeten und nach dem Krieg für eine Wohnnutzung zweckentfremdeten Gebäudes. Unter Federführung des Schwabacher Architekturbüros Rester wurde die Synagoge nun wieder in ihr historisches Erscheinungsbild zurückversetzt. Schautafeln im öffentlichen Bereich weisen auf die ursprüngliche Bedeutung des Gebäudes hin. In der restaurierten und öffentlich zugänglichen Mikwe, dem rituellen Tauchbad, sind in Schaukästen die Funde der Synagoge bei den Sanierungsarbeiten ausgestellt. Das Zusammenbinden der Fenster des ehemaligen Betsaals in vertikalen Putzfeldern in der edlen Abstufung aus Grau, Weiß und Rot gibt dem Gebäude zusammen mit dem neu gestalteten Vorbereich wieder die ihm zustehende Würde. Damit bildet das Gebäude einen Bestandteil des einrichtungseigenen "Mikrokosmos"- Museums, mit dem im Schloss die jüdische, protestantische und katholische Geschichte vor Ort aufgearbeitet werden. Für seinen Ansatz der Verknüpfung von Therapie und Museumsarbeit erlangte das AWO Therapiezentrum Schloss Cronheim überregionale Bekanntheit. Mittlerweile beherbergt die ehemalige Synagoge sechs Menschen mit Suchterkrankung, die dort im Rahmen des Betreuten Wohnens in unmittelbarer Nähe zum Haupthaus der Einrichtung, dem Wasserschloss inmitten des Ortes, leben. Die Auszeichnung für ihr Engagement durften der stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende Thomas Bauer und Einrichtungsleiter Frank Genahl hierzu aus den Händen des Staatsministers Helmut Brunner entgegennehmen. 

Textquelle: www.awo-roth-schwabach.de

die Synagoge Ende des 19. Jahrhunderts

Bürgerfest Gunzenhausen - wir waren dabei

Mit dem AWO Verkaufsstand und dem Armbrustschießen des AWO Ortsvereins Cronheim waren wir auf dem Marktplatz in Gunzenhausen präsent.

Bau eines Barfußpfades

Im Rahmen der Aktion "Landkreishelden" des Kreisjugendringes im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen haben sich am 27. Juni 2015 insgesamt 180 Jugendliche in verschiedenen sozialen Einrichtungen ehrenamtlich eingebracht.

In unserem Therapiezentrum Schloss Cronheim halfen acht Jugendliche der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr bei der Erweiterung des Gartengeländes und dem Anlegen eines Barfußpfades. Vielen Dank für euer Engagement!

Netzwerk "Handwerk ErLeben" - wir sind jetzt Mitglied

Seit einigen Tagen ist unser Therapiezentrum Schloss Cronheim offiziell Mitglied des Netzwerks „HandwerkErleben in altmühlfranken“ der Zukunftsinitiative Altmühlfranken.

Eine große Auszeichnung für die Leistungen, die unsere Bewohner im Rahmen der Arbeitstherapie erbringen.

http://www.altmuehlfranken.de/freizeiteinrichtung/awo_therapiezentrum_und_museum-17336/