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Unsere Schwerbehindertenvertreterin Jutta Monin

6.700 Kilometer: auf diese stolze Wegstrecke brachte es Jutta Monin in den vergangenen beiden Jahren im Rahmen ihrer Arbeit als Schwerbehindertenvertreterin des Kreisverbandes. Wöchentlich sucht sie den Kontakt mit den über hundert schwerbehinderten Beschäftigten in unserem Verband, den zugehörigen Einrichtungsleitungen sowie unserem Vorstand mit der Geschäftsführung und dem Personalreferenten. Und trotz der fleißigen Vor-Ort-Termine erreicht die Mitarbeiterin unseres Therapiezentrums Schloss Cronheim bei weitem nicht alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen. Abhilfe sollte daher im Herbst vergangenen Jahres eine schriftliche Befragung der schwerbehinderten Beschäftigten schaffen.

Sind Sie mit Ihrem Arbeitsplatz zufrieden? Wie stellen Sie sich diesen in der Zukunft vor? Bei der Umfrage ging es tatsächlich "in die Tiefe". Bei den Ergebnissen zeigte sich dann auch ein heterogenes Bild: wir sind mit unserem Engagement um die Belange der Schwerbehinderten auf einem guten Weg, es trotzdem aber auch noch einiges an Verbesserungspotentialen gibt. Die gute Nachricht vorne weg: Nahezu ausnahmslos waren die schwerbehinderten Beschäftigten mit ihrem Arbeitsplatz an sich zufrieden, obgleich sich einige mehr Unterstützung und insbesondere Rücksicht für die individuellen Situationen wünschen würden.

Ergebnisse schwarz auf weiß, die Jutta Monin aus ihren unzähligen Einzelgesprächen kennt, die sie vor Ort oder gar im beschützten Rahmen der eigenen "vier Wände" mit den Betroffenen führt. „Erkrankt ein schwerbehinderter Mitarbeiter wiederholt, treibt ihn nicht selten die Angst vor einer Kündigung um“, gibt uns Monin Einblick in das Seelenleben der Ratsuchenden. Die 58-Jährige hört zu, berichtet aus ihrer eigenen Krankheitsbiografie, nimmt aber auch (wie im Falle der Kündigung) unbegründete Sorgen und verweist an weitere Hilfestellen.

Oftmals haben Schwerbehinderte zudem das Gefühl, das gleiche Arbeitspensum wie ihre nicht erkrankten Kolleginnen und Kollegen erbringen zu müssen; auch dieser empfundene Leistungsdruck läßt sich aus den Ergebnissen der Befragung ableiten. Trotzdem gibt es viele Einrichtungen im Kreisverband, wo durch spezielle Hilfsmittel den Betroffenen individuelle Hilfestellungen zukommen. Auch bei der Dienstplangestaltung wird auf die Situation und Vorlieben der schwerbehinderten Kollegen Rücksicht genommen, relativiert Monin den Eindruck, im Kreisverband werde nicht genug für die Belange der erkrankten Mitarbeiter getan. „Genauso wie ich in meine Rolle als Schwerbehindertenvertreterin in den vergangenen vier Jahren reingewachsen bin, ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Betroffenen ein kontinuierlicher Prozess, an dem wir alle gemeinsam arbeiten“.

Alle Betroffenen können sich jederzeit an unsere Schwerbehindertenvertreterin Jutta Monin wenden, die gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Lösung sucht und Sie auch bei den allen Gesprächen mit dem Kreisverband als Arbeitgeber unterstützt.

Kontakt: Jutta Monin, j.monin@awo-mfrs.de, Handy:  0151 / 42669874